Fragen und Antworten zur Dunkelfelddiagnostik

Was ist Dunkelfelddiagnostik / Vitalblutanalyse?

Dunkelfelddiagnostik ist ein spezielles Verfahren um vitales Blut unter dem Dunkelfeldmikroskop zu betrachten.
Dabei liegt der Objektträger mit dem Tropfen Blut auf einem schwarzen Grund und wird indirekt beleuchtet. Mittels Videokamera können Sie dann Ihr Blut auf einem Monitor live anschauen und beobachten.

Wieso eine Blutuntersuchung im Dunkelfeldmikroskop

Das Verfahren liefert exakte Aussagen über die Beschaffenheit und Qualität des Blutes, insbesondere über den Zustand der weissen und roten Blutkörperchen, des Plasmas und der darin enthaltenen Mikroben.

Diese Methode eignet sich hervorragend für eine echte Früherkennung (Vorsorge). Veränderungen des Blutbildes, die einer Erkrankung vorausgehen, können so bereits im Vorfeld erkannt und entsprechend behandelt werden.

Welche Informationen kann man erwarten?

Das Blut zirkuliert in ungefähr 1 Minute durch den ganzen Körper und ist dadurch genau über den Zustand der einzelnen Zellen, Organe und Organsysteme informiert.
Sie erhalten exakte Aussagen über:
- die Beschaffenheit der roten und weissen Blutkörperchen
- den Zustand des Blutplasmas
- die Fliessfähigkeit des Blutes
- die Belastungen durch Bakterien, Pilze und Parasiten
- das Vorhandensein von Schwermetallen und Umwelttoxinen
- das Säuren-Basen-Milieu des Körpers
- die Stoffwechsellage
- die Aktivität des Immunsystems
- die funktionellen Belastungen einzelner Organe
- die eventuelle Belastung durch Elektrosmog

Wann ist eine Dunkelfeldblutuntersuchung sinnvoll?

Immer dann, wenn eine langdauernde Therapie nicht zum gewünschten Erfolg führt oder Symptome auftreten wie:
- Müdigkeit
- Leistungsschwäche
- Durchblutungsstörungen
- Magen- und Darmerkrankungen
- chronische Erkrankungen
- Schmerzen
Lange bevor eine Erkrankung mit körperlichen Symptomen im Labor nachweisbar ist, kann man sie oft im Dunkelfeld erkennen.

Warum spricht man von einer „Milieu-Veränderung“ ?

Blut ist lebendig. Es muss viele Faktoren in unserem Körper im Gleichgewicht halten; zum Beispiel der Ausgleich zwischen Säuren und Basen oder der Ausgleich der Elektrolyte, usw.
Eine Milieu-Veränderung liegt vor, wenn dieser Ausgleich nicht mehr optimal gewährleistet werden kann und es so zu Verschiebungen (zum Beispiel des Säuren-Basen-Gleichgewichts) kommt.
Die Verschiebung des Milieus kann verheerende Auswirkungen auf das ganze System haben, von feststellbaren Krankheitstendenzen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen.

Wie oft soll man kontrollieren?

Das hängt vor allem vom Zustand des Patienten ab. Abhängig ist es auch vom Therapietempo, das durch einen gemeinsam entwickelten Plan eingeschlagen wird. Im Allgemeinen kontrolliert man das Blut ca. alle 4 – 8 Wochen, bis eine Besserung eintritt.
- Menschen, die sich gesund fühlen, lassen ihr Blut jährlich, im Sinne einer Gesundheitsvorsorge, kontrollieren.

Ersetzt die Dunkelfelddiagnostik den Arztbesuch?

Nein. Die Dunkelfelddiagnostik gehört zur Komplementärmedizin und bildet eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin.